Der Astro PI – Teil III – Betriebssystemwechsel

Für mein Projekt „Astro Pi“ wollte ich Raspbian als Betriebssystem verwenden. Ich brauche mindestens Python 3.3. Es gibt natürlich einige Wege dies zu Installieren. Ich habe es nicht mit allen benötigten Komponenten z.B. RPi.GPIO hinbekommen. Es gab bei der Installation immer Versionsprobleme der einzelnen Pakete. Das manuelle Installieren brachte keine Erfolge. Außerdem war die Installation eine sehr zeitintensive Angelegenheit. Neuinstallationen des Systems waren leider öfters nötig da sich das System nach Updates nicht richtig starten lies.

Die suche nach den Ursachen und einer Lösung unter Raspbian war aus Zeitgründen eingestellt. Ich bin auf ein anderes Betriebssystem umgestiegen. Ich entwickle die Software jetzt unter ARCH LINUX.

Installiert ist es im Gegensatz zu Raspbian sehr schnell. Dazu habe ich NOOBS LITE auf der Seite http://www.raspberrypi.org/downloads/ heruntergeladen, entpackt und auf eine SD-Karte kopiert.

Zur Installation wird das LAN-kabel an den Raspberry Pi angeschlossen und getsartet. Anschließend im Menü ARCH LINUX auswählen und installiert.

Dies geht sehr schnell, ARCH LINUX ist nicht so vollgepackt wie Raspbian.

Für den Login verwendet man:
Login: root
Passwort root

Leider ist kein deutsches Tastaturlayout eingestellt. Dies geht allerdings sehr einfach, wenn man die richtigen Tasten für die Sonderzeichen findet.
echo LANG=de_DE.UTF-8 > /etc/locale.conf
echo KEYMAP=de-latin1-nodeadkeys > /etc/vconsole.conf

Anschließend ist ein Neustart nötig um die Änderungen zu übernehmen. Dies mache ich mit:
reboot

Als erstes werde ich das System auf den neusten Stand bringen. Dafür wird der Paketmanager „pacman“ verwendet.
pacman -Syu

Wenn das System aktualisiert ist starte ich noch einmal neu. Dies ist allerdings nicht zwingend erforderlich.
Für die Installation für Python 3 und andere Komponenten verwende nur eine Eingabe:
pacman -S python3 python-pip base-devel git
„base-devel“ und „git“ sind anscheinend für die Installation für „Rpi.GPIO“ nötig. Ohne diese beiden hatte es bei mir nicht geklappt.
pip install Rpi.GPIO

Zum Schluss installiere ich noch ein Programm welches dem „Norton Commander“ aus der DOS-Zeit erinnert. Es ist der „Midnight Commander“. Dieser hat auch einen Editor in dem die Syntax hervorgehoben wird. Er erleichtert auch die Erstellung eines Backups.
pacman -S mc

Für die Backups muss ein USB-Stick oder eine SD-Karte in einem Kartenleser in das System eingebunden werden. Dafür erstelle ich ein Verzeichnis in dem der Inhalt angezeigt wird.
mkdir /mnt/sdkarte

Anschließend wird es noch eingebunden.
mount /dev/sda1 /mnt/sdkarte

Veröffentlicht in Raspberry Pi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*