Neuzugang: Panasonic Lumix GF1

Seit Anfang dieser Woche habe ich eine neue Kamera. Ich habe sie günstig gebraucht gekauft, also ist die Kamera nur für mich neu. Es ist eine Panasonic Lumix GF1. Diese möchte ich für die Astrofotografie verwenden, deswegen werde ich mir wohl auch vorerst keine Objektive dafür zulegen.

Die GF1 ist eine spiegellose Systemkamera. Der Sensordiagonale ist um den Faktor 2 kleiner als bei Vollformat. Dadurch habe ich am Teleskop einen deutlich engeren Ausschnitt. Das kommt bei sehr vielen Aufnahmen zugute denn man braucht für viele Objekte nicht so lange Brennweiten als wie bei Kameras mit größeren Sensoren.

Panasonic Lumix GF1

Panasonic Lumix GF1

MFT-T2 Adapter
Für die ersten Testaufnahmen musste ich noch auf einen Adapter warten. Dieser hatte sich etwas mehr Zeit gelassen. Es ist ein günstiger MFT-T2 Adapter, damit kann man MFT Kameras, wozu die Lumix GF1 gehört, an T2 Objektive anschließen bzw die Objektive an die Kameras.

MFT-T2 Adapter

MFT-T2 Adapter

Für die ersten Testaufnahmen habe ich das Teleskop auf dem Balkon aufgebaut. Die Bedingungen hier sind zwar nicht die besten aber für einen kleinen Test reicht es.

Testobjekt der Mond: Mit der Test-Aufnahme bin ich Zufrieden. Mit etwas Feintuning kann man sicherlich noch etwas mehr rausholen.

Mond vom 06.06.2014

Mond vom 06.06.2014

Die Einstellungen:
Zeit: 1/1000s
ISO: 100
Brennweite: 650mm

Ein gescheiter Test bei Sternen oder Galaxien war durch den Mond nicht möglich, dieser hat den Himmel sehr aufgehellt – fast so schlimm wie die Lichtverschmutzung.

Fazit

Scharfstellung mittels Liveview: Bis jetzt musste ich durch den Sucher der Kamera scharfstellen, da habe ich allerdings nicht viel erkennen können. So ging das Scharfstellen nach der „Versuch Irrtum Methode“ und dauerte immer etwas länger.

mit Liveview die Schärfe einstellen

mit Liveview die Schärfe einstellen


Jetzt geht das Scharfstellen recht einfach, nicht nur beim Mond auch bei Sternen.

Rauschverhalten: Das rauschverhalten ist etwas besser, jedoch spielt es eine untergeordnete Rolle da viele Aufnahmen adiert werden und dadurch das rauschen sich quasi aufhebt.

Gewicht: Die Kamera ist im gegensatz zu einer Spiegelreflexkamera um einiges kompakter und leichter. Durch Gewichtseinsparung kann man das Gegengewicht anders positionieren und die drehmomente an der Montirung werden geringer.

Von dieser Kombination bin ich positiv Überrascht, ich hatte mir nicht so viel davon erhofft. Demnächst werde ich mit der GF1 auch im freien das Teleskop aufbauen und ein paar aufnahmen machen. Es kann zwar etwas dauern da ich Zeit haben und das Wetter passen muss. Wie lange der Akku hält muss ich allerdings noch herausfinden. Ich hoffe das ich dann wenigstens eine schöne Aufnahme hinbekomme bevor er alle ist.

Veröffentlicht in Astrofotografie

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